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Hält den Bestand deiner Shopify-Stores im Gleichschritt und erklärt jede Zahl, die die App setzt.

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Echtzeit, Abgleich und Protokoll

Wie Bestände zwischen den Stores wandern, was deine Regel entscheidet und wie du im Protokoll findest, warum eine Zahl so steht.

Echtzeit

Ändert sich in einem Store der Bestand einer zugeordneten SKU an einem verbundenen Standort, überträgt die App die Änderung in die anderen Stores desselben Standort-Verbunds.

  • Übertragen wird die Änderung, nicht der Wert. Fällt der Bestand in Store A von 10 auf 9, sinkt er in Store B um eins, egal wo B gerade steht.
  • Unter 0 geht es dabei nie.
  • Änderungen derselben SKU werden nacheinander übertragen und überholen sich nie.
  • Was die App selbst geschrieben hat, schickt sie nicht wieder zurück.
  • Wie lange eine Übertragung gedauert hat, zeigt die Übersicht unter „Verzögerung letzte Stunde“.

Die Echtzeit braucht keine Regel. Es gibt aber eine Richtung, einzustellen unter „Einstellungen“ → „Richtung der Echtzeit“:

  • Beidseitig: Jede Änderung aus jedem Store wandert weiter. Das ist die Vorgabe und der Normalfall gegen Überverkauf.
  • Einseitig: Nur Änderungen aus dem Store, der vorgibt, wandern weiter. Verkäufe in den anderen Stores senken ihn dann nicht.

Ausschalten geht jederzeit unter „Einstellungen“ mit „Echtzeit ausschalten“. Ab dann wird nichts mehr übertragen.

Abgleich

Der Abgleich ist das Netz unter der Echtzeit. Er liest die Bestände aller zugeordneten SKUs in allen Verbünden und zieht gleich, was auseinandergelaufen ist. Welche Zahl gewinnt, entscheidet deine Regel unter „Einstellungen“ → „Abgleich“:

  • Höchster Bestand gewinnt. Die Vorgabe.
  • Niedrigster Bestand gewinnt. Vorsicht: Meldet ein Store 0, weil er gerade leer ist, zöge diese Regel alle anderen mit. Die Sicherheitsbremse hält solche Änderungen zurück.
  • Ein bestimmter Store gewinnt. Du wählst den Store.

Die Regel gilt beim Abgleich von Hand, beim automatischen Abgleich und beim Einschalten der Echtzeit.

Wann der Abgleich läuft

  1. Von Hand: unter „Abgleich“ mit „Jetzt abgleichen“.
  2. Nach Zeitplan: unter „Einstellungen“ bei „Automatischer Abgleich“ „Einmal täglich“ oder „Zweimal täglich“ wählen, die Uhrzeit einstellen und „Regel und Zeitplan speichern“. Die Zeitzone steht darunter.
  3. Beim Einschalten der Echtzeit, immer zuerst.
  4. Von selbst, wenn die App länger als 15 Minuten nicht erreichbar war und die Echtzeit eingeschaltet ist. In so einer Lücke können Meldungen von Shopify verloren gehen.

Das Ergebnis eines Abgleichs

Unter „Letzter Abgleich“ steht, wann er lief, ob von Hand oder automatisch, und was dabei herauskam:

  • geschrieben: so viele Bestände hat er gesetzt.
  • abgelehnt: Der Bestand hatte sich zwischen Lesen und Schreiben geändert. Das ist richtig so, der nächste Abgleich holt es nach.
  • fehlgeschlagen: Hier lohnt ein Blick ins Protokoll.
  • „Alle abgleichbaren Bestände stimmten bereits überein.“ heißt: Es gab nichts zu tun.

Weitere Hinweise unter dem Ergebnis erklärt der Artikel „Hinweise und was zu tun ist“.

Die Sicherheitsbremse

Ein Bestand von 0 kann ein Ausverkauf sein, aber auch ein hängender Import oder ein leerer Store. Damit so ein Fehler nicht alle Stores leerräumt, gibt es zwei Bremsen.

  • Im Abgleich: Eine SKU, die auf 0 fiele, obwohl in einem anderen Store Ware liegt, wird nicht geschrieben, sondern als „zurückgehalten“ gemeldet. Betrifft das mindestens 5 SKUs und mehr als 10 % der abgleichbaren SKUs, bricht der ganze Abgleich ab und schreibt nichts.
  • In der Echtzeit: Fallen in einem Store binnen 10 Minuten mehr als 20 Bestände auf 0, hält die App die Echtzeit für genau diesen Store an. Die anderen Stores arbeiten weiter. Du gibst sie nach deiner Prüfung auf der Übersicht wieder frei.

Das Protokoll lesen: „Warum steht hier 3?“

Jede Zeile im Protokoll ist eine Zahl, die die App in einem Store gesetzt hat oder setzen wollte. So findest du die Erklärung zu einem Bestand:

  1. Klicke auf eine SKU, zum Beispiel bei „Letzte Übertragung“ auf der Übersicht oder unter „Zugeordnet“ in der Zuordnung. Oder öffne „Protokoll“ und gib die SKU im Filter ein, genau so geschrieben wie im Store.
  2. Du siehst die Geschichte dieser SKU, neueste zuerst.
  3. Die oberste Zeile für den Store erklärt, warum der Bestand gerade so steht.

Jede Zeile hat drei Teile:

  • Was es ausgelöst hat, etwa „Bestand in store-a.myshopify.com fiel von 4 auf 3.“ oder „Abgleich von Hand nach der eingestellten Regel.“
  • Was die App getan hat, etwa „Übertragen nach store-b.myshopify.com: 4 → 3.“
  • Was zu tun ist, falls etwas zu tun ist.

Die App schreibt bewusst nicht „Verkauf“. Shopify meldet nur, dass sich ein Bestand bewegt hat, nicht warum. Eine Retoure „Verkauf“ zu nennen wäre geraten.

Die Ergebnisse im Protokoll

  • Geschrieben: Die Zahl steht so im Store.
  • Abgelehnt: Im Ziel hatte sich der Bestand zwischendurch geändert. Nichts zu tun: Die Echtzeit liest neu und wiederholt die Änderung, beim Abgleich holt es der nächste nach.
  • Zurückgehalten: Die Sicherheitsbremse hat nichts geschrieben. Prüfe, ob einer der Stores gerade leer oder unvollständig ist.
  • Übersprungen: Am verbundenen Standort wird kein Bestand geführt. Die App schaltet das nie selbst ein.
  • Fehlgeschlagen: Die Zeile nennt die Ursache und den nächsten Schritt.

Filtern

Unter „Filter“ grenzt du nach SKU, Store, Ergebnis und Zeitraum („Von“, „Bis“) ein und klickst auf „Filtern“. „Filter zurücksetzen“ zeigt wieder alles. Mit „Ältere Einträge“ blätterst du zurück. Das Protokoll zeigt nur die Stores deiner eigenen Gruppe.